{"id":232,"date":"2021-01-12T06:00:35","date_gmt":"2021-01-12T06:00:35","guid":{"rendered":"http:\/\/snk.alabaster.de\/?p=232"},"modified":"2021-01-12T09:47:20","modified_gmt":"2021-01-12T09:47:20","slug":"christo-in-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.stiftung-neue-kultur.de\/?p=232","title":{"rendered":"CHRISTO IN BERLIN"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-normal-font-size\">7. Januar bis 31. Januar 1993.<br>Akademie der K\u00fcnste im Marstall, Berlin.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\">Zweieinhalb Jahre vor der tats\u00e4chlichen Reichstagsverh\u00fcllung organisierte die STIFTUNG NEUE KULTUR eine Ausstellung mit Arbeiten zur immerhin seit 1971 geplanten Reichstagsverh\u00fcllung durch Christo und Jeanne-Claude. Zeichnungen, Collagen und ein Modell machten die Vision des K\u00fcnstlerpaares deutlich. Die ehemalige Bundestagspr\u00e4sidentin Rita S\u00fcssmuth er\u00f6ffnete die Ausstellung in den R\u00e4umen der Akademie der K\u00fcnste. Neben den Arbeiten zur Reichstagsverh\u00fcllung wurden weitere ausgew\u00e4hlte Arbeiten und Fotografien von bereits realisierten Stadtprojekten gezeigt. Es handelte sich dabei um Projekte, die in der Zeit von 1962 bis 1985 in Paris, Bern, Kassel, Mailand, Rom, Kansas City und Miami entstanden waren. Anl\u00e4sslich der vielbeachteten Ausstellung wurde eine Edition von Telefonkarten herausgegeben, die den \u201eWrapped Reichstag\u201c zeigt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/snk.alabaster.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Christo-1993-03.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-236\" width=\"316\" height=\"415\" srcset=\"https:\/\/www.stiftung-neue-kultur.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Christo-1993-03.jpg 253w, https:\/\/www.stiftung-neue-kultur.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Christo-1993-03-229x300.jpg 229w\" sizes=\"(max-width: 316px) 100vw, 316px\" \/><figcaption>Reichstagsverh\u00fcllung, Foto: Joachim Sommermeier, Berlin, 1995.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-normal-font-size\">Den Reichstag, das politische Symbol der deutschen Geschichte \u00fcberhaupt, zu verh\u00fcllen, war nicht unstrittig. Stimmen wurden laut, die Verh\u00fcllung w\u00fcrde den neuen Bundestag der L\u00e4cherlichkeit preisgeben. Doch allen Vorbehalten zum Trotz konnte nicht verhindert werden, dass es im Februar 1994 einen Mehrheitsbeschluss f\u00fcr die Verh\u00fcllung des zuk\u00fcnftigen Bundestages gab. Ihn kurz vor seinem Umbau zu verh\u00fcllen, hie\u00df auch, ihn einer neuen Sehgewohnheit und politischen Periode zu \u00fcberf\u00fchren. Der Umzug der Regierung nach Berlin und das Ausrufen der Berliner Republik passten gut mit der Kunstaktion zusammen. Somit konnte dank der Verh\u00fcllung auch der anhaltenden, in der Gesellschaft kritisch gef\u00fchrten Diskussion ob des Umzugs, etwas hinzugef\u00fcgt werden.<br><br>Wie beim K\u00fcnstlerpaar Christo und Jeanne-Claude \u00fcblich, finanzierten sie auch die im Sommer 1995 auf zwei Wochen befristete Reichstagsverh\u00fcllung aus silbrig gl\u00e4nzendem Gewebe selbst. Beide akzeptierten keine Hilfsmittel aus dritter Hand, sondern sie bestritten alle anfallenden Kosten aus Verkaufserl\u00f6sen. Diese stammten aus vorbereiteten Studien, Zeichnungen, Collagen, Modellen und Originallithographien. Alle verwendeten Materialien zur Verh\u00fcllung wurden nach dem Abbau recycelt. Ebenso konnten Stoffst\u00fccke als Souvenirs k\u00e4uflich erworben werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>7. Januar bis 31. Januar 1993.Akademie der K\u00fcnste im Marstall, Berlin. Zweieinhalb Jahre vor der tats\u00e4chlichen Reichstagsverh\u00fcllung organisierte die STIFTUNG NEUE KULTUR eine Ausstellung mit Arbeiten zur immerhin seit 1971 geplanten Reichstagsverh\u00fcllung durch Christo und Jeanne-Claude. Zeichnungen, Collagen und ein Modell machten die Vision des K\u00fcnstlerpaares deutlich. 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